Nachrichten

07.06.2013

Stellungnahme Fernwärme

Nachdem vor einigen Tagen in den Medien verstärkt die Preisgestaltung der Fernwärmeversorgung der Stadtwerke Barth diskutiert und kritisiert wurde, möchte ich als Geschäftsführer gern dazu beitragen, dass Missverständnisse geklärt und Fragen beantwortet werden.

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Im Folgenden werde ich insbesondere die Anschuldigungen gegen eine unberechtigte Preisgestaltung durch die Stadtwerke Barth widerlegen und zeigen, dass derartige Vorwürfe völlig haltlos sind. In diesem Zusammenhang werde ich auch die Anschuldigung entkräften, dass der Geschäftsführer der Wobau, Herr Scheyko, abberufen worden sei, weil er den Interessen der Stadtwerke Barth im Wege gestanden habe.

Seit dem Jahr 1993 erfolgt die Wärmeversorgung der Stadtwerke Barth auf der Basis von Lieferverträgen, die zwischen den Stadtwerken und den verschiedenen Gebäudeeigentümern geschlossen wurden. Diese Verträge verfügen über eine Laufzeit von zehn Jahren.

Grundlage für die Preiskalkulation waren die tatsächlichen Kosten der Wärmeerzeugung und -verteilung. Eine Anpassung der Wärmepreise erfolgte quartalsweise. Dies geschah nicht etwa willkürlich, sondern auf Basis einer vertraglich vereinbarten Preisanpassungsformel: Diese rein mathematische Formel wurde veröffentlicht und den Kunden damit frei zugänglich gemacht. Erst zehn Jahre später, nachdem diese Vertragslaufzeit abgelaufen war, passten die Stadtwerke die Wärmelieferungsverträge auf neue Preisstrukturen an - bei den ersten Verträgen geschah dies also im Jahr 2004.

Wärmepreise werden im wesentlichen durch den Brennstoff und seine Bezugskosten bestimmt: Für die Wärmeerzeugung wurde und wird Erdgas eingesetzt. Die Preisgestaltung für die Lieferung des Erdgases war, wie in der Branche fast ausschließlich üblich, abhängig von der preislichen Entwicklung von leichtem Heizöl.

Genau danach richteten sich also auch die Wärmepreise. Als im Jahr 2008 die Ölpreise exorbitant anstiegen, wirkte sich dies dementsprechend auf die Preise für Erdgas wie auch für Wärme aus. Im Jahr 2011 beauftragten die Stadtwerke Barth daher ein Beratungsunternehmen, das eine völlige Neugestaltung des Wärmepreises durchführte. Hier wurden die aktuellen veränderten Kostenrahmen, regulatorische Einflüsse sowie veränderte rechtliche Anforderungen berücksichtigt. Das in den letzten 20 Jahren zum zweiten Mal veränderte, neue Preissystem wurde im Juli 2012 vom Aufsichtsrat beschlossen und trat zum 01. Oktober 2012 in Kraft. Durch dieses neue System, das sich nun als Festpreis für zwölf Monate gestaltet, konnte das Preisniveau je nach vertraglicher Ausgangssituation für alle Kunden deutlich reduziert werden. Zudem verpflichteten sich die Stadtwerke dazu, mit den Jahresrechnungen 2012 und 2013 Bonuszahlungen an alle Kunden zu leisten.

Zu keinem Zeitpunkt haben die Stadtwerke Barth also die Preise für Fernwärme falsch berechnet oder für die Berechnung gar einen teureren Brennstoff als den tatsächlich verwendeten zugrunde gelegt. Jegliche Berechnungen fanden auf Grundlage festgelegter, öffentlich kommunizierter und vom Bundesamt für Statistik empfohlener Indizes statt.
Die Anschuldigung, dass die Stadtwerke Barth erst auf angebliche Bestrebungen der Landeskartellbehörde die Preise angeglichen hätten, ist ebenso ein nicht haltbarer Vorwurf: Eine Pressemeldung der Behörde, die die Untersuchung der Fernwärmepreise in ganz Mecklenburg-Vorpommern erläuterte, wurde erst am 19. Oktober 2012 versendet - zu diesem Zeitpunkt war die Anpassung der Preisstruktur bei den Stadtwerken Barth längst beschlossene Sache.
Ein weitere Anschuldigung, die in den Medien kommuniziert wurde, bezieht sich auf die Abberufung des ehemaligen Geschäftsführers der Wobau, Herrn Scheyko. Die Behauptung, dass seine Abberufung daraus resultierte, dass er zu hohe Fernwärmepreise aufgedeckt und damit den Interessen der Stadtwerke im Wege gestanden habe, ist im Hinblick auf die oben angeführten Fakten völlig abwegig.

Die Stadtwerke sind als Unternehmen natürlich dazu verpflichtet, wirtschaftlich zu arbeiten. Dabei hat das Interesse unserer Kunden jedoch einen sehr hohen Stellenwert: Nicht zuletzt die Umgestaltung unserer Preisstruktur seit 2011 ist ein klarer Beleg dafür, dass uns dieses Interesse sehr am Herzen liegt und wir die Zufriedenheit unserer Kunden als eines unserer wichtigsten Prinzipien ansehen.

Für weitere Fragen zu diesem Thema stehe ich gern zur Verfügung.

Hochachtungsvoll
Konrad Lanz
Geschäftsführer Stadtwerke Barth GmbH

04.12.2012

Für fünften Coupon gibt’s einen Weihnachtsstern

Mit der fünften Runde geht die Couponaktion der Stadtwerke Barth GmbH aus Anlass des 20. Jubiläums des Unternehmens zu Ende. Und wie könnte es in dieser Jahreszeit anders sein, wird es jetzt weihnachtlich.

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Partner ist dieses Mal der Barther Hagebaumarkt. Und dort erhalten Kun-
den, die den enstprechenden Coupon für die fünfte Aktion vorlegen können, am Sonnabend, dem 8. Dezember 2012, zu den Öffnungszeiten (8 bis 16 Uhr) einen Weihnachtsstern kostenlos. Der Coupon ist Kunden der Stadt-
werke Barth mit der letzten Jahresendrechnung zugestellt worden.

27.11.2012

Preisinformation Strom und Gas

Die Energiewende ist in aller Munde und in vollem Gange und notwendig, um auch zukünftig eine sichere Energieversorgung zu gewährleisten. Leider verursachen Veränderungen auch Kosten, die im Rahmen verschiedener Gesetze und Verordnungen auf uns und alle anderen Stromanbieter zu kommen.

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Zum Hintergrund

Grundsätzlich wird der Strompreis aus drei Elementen gebildet:

  1. Den Kosten für die Erzeugung, Beschaffung, den Vertrieb sowie Ser-
    vice und Dienstleistungen
    : Dies sind die vom Energieversorger grund-
    sätzlich zu beeinflussenden Preisbestandteile.
  2. Den regulierten Netzentgelten: Die Kosten für die Netzinfrastruktur werden über die Netzentgelte auf die Netznutzer und damit die Letzt-
    verbraucher im jeweiligen Versorgungsgebiet verteilt. Die Regulierungs-
    behörden von Bund und Ländern stellen sicher, dass die Netzentgelte angemessen und diskriminierungsfrei sind. Der zunehmende Ausbau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien verursacht in vielen Regionen Deutschlands jedoch einen erheblichen Investitionsbedarf in den Übertragungs- und Verteilnetzen. Dies führt in vielen Regionen von Deutschland zu steigenden Netzentgelten.
  3. Steuern, Abgaben und Umlagen (EEG-Umlage, § 19 StromNEV-Umlage, KWK-G-Umlage, Offshore-Haftungs-Umlage, Stromsteuer, Konzessionsabgabe und Mehrwertsteuer: Diese staatlich veranlassten Preisbestandteile sind für 2013 noch einmal deutlich gestiegen. So be-
    trägt die EEG-Umlage 5,277 ct/kWh und damit knapp 47 % mehr als in 2012 (3,592 ct/kWh). Die § 19-StromNEV-Umlage beträgt 2013 0,329 ct/kWh und hat sich damit gegenüber 2012 (0,151 ct/kWh) mehr als ver-
    doppelt. Und auch die KWK-G-Umlage ist von 0,002 ct/kWh im vergange-
    nen Jahr auf aktuell 0,126 ct/kWh gestiegen. Demzufolge wird auch der Anteil der Mehrwertsteuer deutlich steigen.

Diese Aufteilung trifft grundsätzlich auch auf den Gaspreis zu. Der dritte Kostenblock wird in diesem Bereich nicht so stark von der Energiewende beeinflusst wie im Strombereich und verhält sich relativ konstant. Dagegen sind in diesem Bereich die regulierten Netzentgelte durch die starken Temperaturschwankungen der vergangenen Jahre großen Veränderungen unterworfen.

Was bedeutet das für Sie?

Nachdem wir den Strompreis zwei Jahre konstant halten konnten, müssen wir ab dem 01. Januar 2013 die durch den Gesetzgeber verlangten Verän-
derungen an Sie weiterreichen. Der Strompreis wird um 2,61 ct/kWh brutto steigen. Zu dem ist es unumgänglich den Grundpreis des Grundversor-
gungstarifes local classic um 11,90 EUR/Jahr brutto zu erhöhen.

Das bedeutet bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.300 kWh eine Erhöhung von 7,83 EUR/Monat brutto (Berechnung auf Basis unserer Sondervereinbarung local energy aktiv).

Im Gasbereich steigt der zweite Bereich, die Netzentgelte, um ca. 0,8 ct/kWh brutto. Dem konnten wir durch einen günstigen Einkauf des Gases entgegensteuern. D. h. für Sie, die Gaspreise steigen zum 01. Januar 2013 nur um 0,24 ct/kWh brutto.

Das bedeutet bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 20.000 kWh eine Erhöhung von 4,36 EUR/Monat brutto.

Mit diesem Schreiben erhalten Sie unsere neuen ab dem 01. Januar 2013 geltenden Ergänzenden Bedingungen für die Strom- bzw. Gasversorgung.

Soll ich meinen Zählerstand melden?

Sollten Sie in diesem Zusammenhang eine taggenaue Abrechnung Ihres bisherigen Strom- bzw. Gasverbrauchs wünschen, teilen Sie uns bitte Ihren aktuellen Zählerstand bis spätestens 04. Januar 2013 mit. Sie erreichen uns telefonisch unter: 038231 / 683-12 oder Sie schreiben uns eine E-Mail an: stadtwerke@stadtwerke-barth.de. Selbstverständlich können Sie uns auch in unserem Betriebsgebäude am Hölzern-Kreuz-Weg 11 besuchen.

Gibt es ein Sonderkündigungsrecht?

Sollten Sie mit den neuen Strom- bzw. Gaspreisen nicht einverstanden sein, haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, Ihren Vertrag bis zum 31. Dezember 2012 (Posteingang bei uns) zu kündigen. In diesem Fall endet Ihr Vertragsverhältnis zum 31. Dezember 2012.

Wir bedanken uns für Ihre Kenntnisnahme und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Stadtwerke Barth GmbH

27.08.2012

Stadtwerke unterstützen SV Barth mit Aufwärmtrikots

Mit einem Fest starteten die Nachwuchsmannschaften des SV Barth, der seit Jahren auch von der Stadtwerke Barth GmbH unterstützt wird, in die neue Spielzeit 2012/13.

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Dazu hatte der Verein seine jungen Kicker im Rahmen der Kreisoberliga-
partie der Männer eingeladen. Und diese folgten nur allzu gern. Für die offiziellen Mannschaftsfotos der Saison posierten sie vor den Fotografen, nutzten die Gelegenheit, ihr Können beim DFB-Test unter Beweis zu stellen oder stöberten auf dem Flohmarkt in Fußballsachen.

Zudem präsentierten sich die Teams ihren Sponsoren. Und die kamen nicht mit leeren Händen. Konrad Lanz, Geschäftsführer der Statdwerke Barth, übergab dem SVB-Vorsitzenden Sven Müller einen Gutschein für 100 Auf-
wärmtrikots für die Nachwuchsabteilung des Vereins. „Eine tolle Über-
raschung“, meinte Müller. Der zeigte sich erfreut über die Resonanz bei dem Fest. „Ich denke, das war eine runde und gelungene Sache, die wir auch in Zukunft beibehalten sollten.“ Lobesworte  fand auch Denis Ulbricht, Juniorenkoordinator des SV Barth. „Vor allem die Eltern und Großeltern der Kinder haben gezeigt, dass auch sie hinter dem Verein stehen und haben uns bei der Vorbereitung fantastisch unterstützt.“

 

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