Nachrichten

02.08.2013

Stromausfall schnell behoben

Zu einem großflächigen Stromausfall im Stadtgebiet von Barth kam es am 2. August 2013 in der Zeit von 21.45 Uhr bis 0.10 Uhr. Betroffen davon waren auch die Barther Segel-und Hafentage.

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Mitarbeiter der Stadtwerke Barth konnten die Ursache innerhalb von einer halben Stunde auf einen Kabelfehler am Stadtwall eingrenzen. Sie begannen umgehend mit Umschaltungen, um die Stromversorgung schnell wieder herzustellen. Die Fehlerstelle wurde dann in der 32. Kalenderwoche mittels Messwagen genau geortet und behoben.

02.08.2013

Mit den Stadtwerken auf Segeltörn

Über ein Erlebnis der besonderen Art durften sich 25 Kunden der Stadtwerke Barth zu den Hafentagen freuen. In einem Gewinnspiel hatten sie einen Segeltörn auf dem Traditionssegler Christian Müther gewonnen.

Bei herrlichstem Wetter legte das Schiff gegen 18.00 Uhr vom Barther Hafen ab. An Bord wurden die Gewinner mit Getränken und Snacks versorgt. Zudem gab es die Gelegenheit, auch selbst das Steuer in die Hand zu nehmen. Pünktlich zum Feuerwerk lief der Segler im Hafen ein und das Spektakel konnte von Bord aus betrachtet werden.

04.07.2013

Preisvergleich der Fernwärmeversorgung auf Landesebene

Der Verband kommunaler Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern hat im Herbst 2012 eine Untersuchung der Fernwärmepreise bei allen Verbandsmitgliedern mit eigener Wärmesparte durchführen lassen. Dazu wurde die unabhängige enwima ag aus Berlin mit der Datenerhebung und Auswertung beauftragt.

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Im Ergebnis der Datenerhebung wurde durch die enwima ag im November 2012 eine anonymisierte Auswertung der Ergebnisse vorgelegt.

Die Stadtwerke Barth belegen in dieser Auswertung in den drei untersuchten Abnahmefällen jeweils einen Platz auf Landesdurchschnitt.
Die nachfolgenden Grafiken stellen den Preisvergleich einmal hinsichtlich des konkreten Wärmepreises und einmal prozentual zum Landesdurchschnitt dar.

Durch die vielfältigen Anstrengungen der Stadtwerke Barth zur Kostenoptimierung bei der Erzeugung der Wärme ist es gelungen, trotz der rückläufigen Abnahmesituation durch Energieoptimierung auf Kundenseite wie auch durch den Einwohnerrückgang, der auch vor dem Fernwärmeversorgungsgebiet nicht halt macht, ein Preisniveau zu etablieren, welches auf Landesdurchschnitt liegt und damit wettbewerbsfähig gegenüber anderen Energieträgern ist.

07.06.2013

Stellungnahme Fernwärme

Nachdem vor einigen Tagen in den Medien verstärkt die Preisgestaltung der Fernwärmeversorgung der Stadtwerke Barth diskutiert und kritisiert wurde, möchte ich als Geschäftsführer gern dazu beitragen, dass Missverständnisse geklärt und Fragen beantwortet werden.

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Im Folgenden werde ich insbesondere die Anschuldigungen gegen eine unberechtigte Preisgestaltung durch die Stadtwerke Barth widerlegen und zeigen, dass derartige Vorwürfe völlig haltlos sind. In diesem Zusammenhang werde ich auch die Anschuldigung entkräften, dass der Geschäftsführer der Wobau, Herr Scheyko, abberufen worden sei, weil er den Interessen der Stadtwerke Barth im Wege gestanden habe.

Seit dem Jahr 1993 erfolgt die Wärmeversorgung der Stadtwerke Barth auf der Basis von Lieferverträgen, die zwischen den Stadtwerken und den verschiedenen Gebäudeeigentümern geschlossen wurden. Diese Verträge verfügen über eine Laufzeit von zehn Jahren.

Grundlage für die Preiskalkulation waren die tatsächlichen Kosten der Wärmeerzeugung und -verteilung. Eine Anpassung der Wärmepreise erfolgte quartalsweise. Dies geschah nicht etwa willkürlich, sondern auf Basis einer vertraglich vereinbarten Preisanpassungsformel: Diese rein mathematische Formel wurde veröffentlicht und den Kunden damit frei zugänglich gemacht. Erst zehn Jahre später, nachdem diese Vertragslaufzeit abgelaufen war, passten die Stadtwerke die Wärmelieferungsverträge auf neue Preisstrukturen an - bei den ersten Verträgen geschah dies also im Jahr 2004.

Wärmepreise werden im wesentlichen durch den Brennstoff und seine Bezugskosten bestimmt: Für die Wärmeerzeugung wurde und wird Erdgas eingesetzt. Die Preisgestaltung für die Lieferung des Erdgases war, wie in der Branche fast ausschließlich üblich, abhängig von der preislichen Entwicklung von leichtem Heizöl.

Genau danach richteten sich also auch die Wärmepreise. Als im Jahr 2008 die Ölpreise exorbitant anstiegen, wirkte sich dies dementsprechend auf die Preise für Erdgas wie auch für Wärme aus. Im Jahr 2011 beauftragten die Stadtwerke Barth daher ein Beratungsunternehmen, das eine völlige Neugestaltung des Wärmepreises durchführte. Hier wurden die aktuellen veränderten Kostenrahmen, regulatorische Einflüsse sowie veränderte rechtliche Anforderungen berücksichtigt. Das in den letzten 20 Jahren zum zweiten Mal veränderte, neue Preissystem wurde im Juli 2012 vom Aufsichtsrat beschlossen und trat zum 01. Oktober 2012 in Kraft. Durch dieses neue System, das sich nun als Festpreis für zwölf Monate gestaltet, konnte das Preisniveau je nach vertraglicher Ausgangssituation für alle Kunden deutlich reduziert werden. Zudem verpflichteten sich die Stadtwerke dazu, mit den Jahresrechnungen 2012 und 2013 Bonuszahlungen an alle Kunden zu leisten.

Zu keinem Zeitpunkt haben die Stadtwerke Barth also die Preise für Fernwärme falsch berechnet oder für die Berechnung gar einen teureren Brennstoff als den tatsächlich verwendeten zugrunde gelegt. Jegliche Berechnungen fanden auf Grundlage festgelegter, öffentlich kommunizierter und vom Bundesamt für Statistik empfohlener Indizes statt.
Die Anschuldigung, dass die Stadtwerke Barth erst auf angebliche Bestrebungen der Landeskartellbehörde die Preise angeglichen hätten, ist ebenso ein nicht haltbarer Vorwurf: Eine Pressemeldung der Behörde, die die Untersuchung der Fernwärmepreise in ganz Mecklenburg-Vorpommern erläuterte, wurde erst am 19. Oktober 2012 versendet - zu diesem Zeitpunkt war die Anpassung der Preisstruktur bei den Stadtwerken Barth längst beschlossene Sache.
Ein weitere Anschuldigung, die in den Medien kommuniziert wurde, bezieht sich auf die Abberufung des ehemaligen Geschäftsführers der Wobau, Herrn Scheyko. Die Behauptung, dass seine Abberufung daraus resultierte, dass er zu hohe Fernwärmepreise aufgedeckt und damit den Interessen der Stadtwerke im Wege gestanden habe, ist im Hinblick auf die oben angeführten Fakten völlig abwegig.

Die Stadtwerke sind als Unternehmen natürlich dazu verpflichtet, wirtschaftlich zu arbeiten. Dabei hat das Interesse unserer Kunden jedoch einen sehr hohen Stellenwert: Nicht zuletzt die Umgestaltung unserer Preisstruktur seit 2011 ist ein klarer Beleg dafür, dass uns dieses Interesse sehr am Herzen liegt und wir die Zufriedenheit unserer Kunden als eines unserer wichtigsten Prinzipien ansehen.

Für weitere Fragen zu diesem Thema stehe ich gern zur Verfügung.

Hochachtungsvoll
Konrad Lanz
Geschäftsführer Stadtwerke Barth GmbH

 

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